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Flohmarkt Neuzugänge

by Aileen

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Gestern habe ich stundenlang auf dem größten bayrischen Flohmarkt auf der Münchener Theresienwiese verbracht. Direkt neben dem Frühlingsfest hieß es am Samstag Trödel, Trödel und noch mehr Trödel.

Zum Glück waren auch viele Bücher dabei. Ich habe allein zwei Stände gefunden, bei denen jedes Buch nur 1€ bzw. 1,5€ gekostet hat. Da kann man natürlich nicht einfach so dran vorbei gehen!
In diesem Fall muss ich sagen, dass ich froh war, alleine unterwegs zu sein – jeder Nicht-Leseratte wäre ich wohl ziemlich auf die Nerven gegangen.

Da ich meine lange Liste an ungelesenen Büchern im Hinterkopf hatte, habe ich versucht, mich zu beschränken. Ein paar Bücher mussten natürlich trotzdem mit:

Zsuzsa Bánk – die hellen Tage

Dieses Buch möchte ich schon länger lesen, aber bin noch nicht dazu gekommen. Seit gestern steht nun die Hardcover-Variante des Buches in meinem Regal, sodass ich hoffentlich bald dazu komme.

In dem Roman geht es um drei Kinder aus verschiedenen Familien, die auf ihrem Weg durch das halbe Leben begleitet werden. Die Kinder wachsen in einer behüteten Kleinstadt in der Nähe von Heidelberg auf und ziehen später für ihr Studium nach Rom, wobei ihre Freundschaft auf eine Probe gestellt wird.

Ich bin gespannt, was genau passiert, da ich den Inhalt bisher selbst nur vom Klappentext und Rezensionen kenne. Ich habe zwar nur gutes gehört, allerdings sind die online Bewertungen eher gemischt. Auf amazon hat das Buch aktuell 50% 5-Sterne-Bewertungen und 18% 1-Stern-Bewertungen – anscheinend scheiden sich hier die Geister. Ich bin gespannt!

Rachel Joyce – Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry

Dieser Roman befindet sich ebenfalls schon länger auf meinem SuB. Sowohl dieses Buch, als auch den Nachfolger “Das Geheimnis der Queenie Hennessy: Der nie abgeschickte Liebesbrief an Harold Fry” hatte ich schon mehr als einmal in der Hand, als ich in der Buchhandlung stand. Somit konnte ich es unmöglich für einen so geringen Preis auf dem Flohmarkt liegen lassen!

Die Hauptfigur Harold Fry, 65, bekommt unerwartet einen Brief von seiner ehemaligen Kollegin Queenie Hennessy, die ihm mitteilt, dass sie sich mit Krebs im Hospiz befindet. Anstatt den Brief, den Harold ihr als Antwort geschrieben hat, einfach abzuschicken, beschließt er, sich auf einen 1000km langen, 87-tägigen Weg von England nach Schottland zu machen.

Bisher habe ich nur ein Buch von Rachel Joyce gelesen, und zwar “Das Jahr, das zwei Sekunden brauchte”.
Ich fand den Roman etwas gewöhnungsbedürftig – ich konnte mich nicht besonders gut in die Charaktere hineinversetzen und auch der Schreibstil war ungewohnt. Trotzdem hat mir das Buch gefallen, nur kann ich bis heute nicht sagen, warum. Umso gespannter bin ich, wie ich diesen Roman finde.

Susan Elizabeth Phillips – Cottage gesucht, Held gefunden

Überall sehe ich immer wieder Bücher von Susan Elizabeth Phillips und noch nie habe ich selbst eins gelesen. Meistens sind mir die Klappentexte einfach zu kitschig (sorry…). Dieses Buch klang aber ganz nett und vor allem sehr sommerlich, was zu meiner aktuellen Stimmungslage passt. Manchmal liebe ich eine leichte, sommerliche Lektüre – vor allem, wenn ich selbst keine Zeit habe, an das Meer zu fahren oder mich zumindest in die Sonne zu legen.

“Ich fahre ans Meer und plötzlich ist mein Leben ein anderes”-Bücher sind seit ein paar Jahren im Sommer ja ziemlich in. Genau in diese Kategorie fällt, dem Klappentext zu urteilen, auch dieses Buch.
Die Hauptfigur Annie war sich sicher, dass sie nie wieder nach Peregrine Island zurückkehren will. Doch angeblich sei der Nachlass ihrer Mutter hier versteckt; um genau zu sein im Moonraker Cottage, dem Sommerhaus der Familie.
Ihr Plan ist, das Erbe möglichst schnell zu finden, um dann gleich wieder abzureisen. Ob es genau so passiert, kann ich euch erst verraten, wenn ich das Buch gelesen habe. (Wobei ich mir sicher bin, dass die Antwort “nein” lautet. Solche Bücher enden nie damit, dass jemand einfach wieder abreist. Sonst müsste man ja kein Buch darüber schreiben.)

Sofie Cramer & Sven Ulrich – Ein Tag und eine Nacht 

Ein Buch, das von zwei Autoren geschrieben wurde, habe ich glaube ich noch nie gelesen; zumindest nicht bewusst. Daher war ich erstmal skeptisch, was dabei rauskommt, wenn sich zwei Leute an einer Geschichte zu schaffen machen. Wird das Buch dann besser, à la “1+1=3”, oder hat es einen eher negativen Effekt, weil zwei Menschen versuchen, die Geschichte in verschiedene Richtungen zu lenken? Wenn man es genau nimmt, wird jedes Werk von mehr als einer Person bearbeitet – spätestens dann, wenn ein/e Lektor/in ins Spiel kommt. Von daher mache ich mir inzwischen keine Sorgen mehr. Dennoch bin ich ziemlich gespannt!

Der Klappentext liest sich jedenfalls gut: Zwei unzertrennliche Kunststudenten haben einen Packt geschlossen: Sollte einer von beiden irgendwann mal heiraten wollen, hat der andere 24 Stunden Zeit, die Beziehung auf den Prüfstand zu stellen. Einige Jahre später (in denen sich herausgestellt hat, dass die unzertrennlichen Kunststudenten wohl doch nicht ganz so unzertrennlich waren) will Oda heiraten und erinnert sich an den Packt.
Ich bin gespannt, wie es weitergeht!

Delphine de Vigan – No & ich

Von diesem Buch hatte ich vor dem Fund auf dem Flohmarkt noch nichts gehört. Es ist relativ kurz – 250 nicht allzu große Seiten – und sieht noch aus wie neu. Das Buch habe ich wegen dem Klappentext gekauft, der sich sehr gut gelesen hat.

Es geht um zwei Mädchen: Die dreizehnjährige, hochbegabte Lou, die als Einzelgängerin versucht, die Welt zu verstehen, und die achtzehnjährige No, die in Paris auf der Straße lebt. Lou setzt sich ein Ziel: Sie möchte No retten.
Da hoffe ich doch, dass es ihr gelingt.

Matthew Dicks – Der beste Freund, den man sich denken kann

Das letzte Buch, das ich ergattert habe, hat nur 1€ gekostet. Und das, obwohl es sich um ein dickes Hardcover handelt!
Genau genommen war es das Cover, das mich gleich angesprochen hat und wohl auch der ausschlaggebende Kaufgrund war. Ja, ja, ich weiß, “don’t judge a book by its cover”. Oft klappt es allerdings ganz gut.

Der Roman dreht sich, laut Klappentext, um das Thema Freundschaft. Um genauer zu sein, geht es um den imaginären Freund Budo, der versucht, den Jungen Max zu unterstützen und stärker in dessen Leben eingreifen muss, als er möchte.

Bis jetzt kann ich mir unter dem Buch noch nicht viel vorstellen, aber das Thema Freundschaft ist natürlich eins, dass mich anspricht. Und so durfte das Buch mit dem tollen Cover und Thema mit nach Hause.

Wo fange ich an?

Jetzt stellt sich natürlich die Frage, welches von diesen vielen Büchern ich zuerst lese. Beim Lesen habe ich inzwischen aufgehört, zu planen. Ich lese, wonach mir ist – manchmal verschlinge ich ein Buch am Stück, manchmal lese ich drei Bücher parallel, manchmal lese ich Bücher, die schon lange im Regal stehen, und manchmal fange ich schon an, ein Buch zu lesen, bevor ich damit zu Hause angekommen bin.

Aktuell sind allerdings andere Bücher dran, sodass die Rezensionen noch etwas auf sich warten lassen werden.

Bis zum nächsten Post
Aileen

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