Home Review | Rezension James Gould-Bourn | Pandatage

James Gould-Bourn | Pandatage

by Aileen
0 comment

unbezahlte Werbung | Rezensionsexemplar

Pandatage war eins der Bücher, von denen ich vorher nicht so recht wusste, was ich erwarten kann. Gerade bei lustigen bzw. komischen Geschichten ist es oft Geschmacksache, ob es einem zusagt, oder eben nicht. Ich fand Pandatage wirklich toll!

Meine Bewertung: ★★★★☆


Handlung

Dannys Leben steht unerwartet Kopf: Nachdem seine Frau plötzlich bei einem Unfall ums Leben gekommen ist, hat sein Sohn aufgehört, zu sprechen. Als sei das nicht genug, verliert er plötzlich seinen Job und weil er mit seinen Mietzahlungen in Verzug geraten ist, droht sein Vermieter ihm mit Schlimmeren, als nur den Rausschmiss.

Als seine Arbeitssuche immer aussichtsloser erscheint, kauft er sich ein Pandakostüm, um damit als tanzender Straßenkünstler Geld zu verdienen. Doch nicht einmal das ist so einfach, wie es scheint.


Meine Meinung

Der Kern von Pandatage ist eine sehr komische Geschichte rund um einen Tanzbären, der sich auf der Straße zu beweisen versucht. Dennoch beschreibt das Buch in erster Linie den Ernst des Lebens: Trauer, Durchsetzungsvermögen, Vertrauen und Selbstbewusstsein. Die lustige Idee, Danny als Tanzbär Geld zu verdienen zu lassen, gibt der Geschichte allerdings so viel Leichtigkeit, dass man an vielen Stellen schmunzeln muss.

Ich glaube, dass man aus diesem Buch viel für das wahre Leben ziehen kann. Insbesondere im Hinblick auf das Thema Vertrauen fand ich den Roman sehr gut ausgearbeitet.

James Gould-Bourn schafft es, sehr realistisch wirkende Charaktere aus verschiedenen Metiers zum Leben zu erwecken. Bei einigen wusste ich zunächst nicht, wie ich sie verstehen soll, z.B. Dannys brutalen Vermieter. Doch nach einigen Seiten wusste ich ziemlich genau, wie die Figuren ticken – nur eine Figur hat mich am Ende sehr überrascht.

Alle Charaktere in dem Roman Pandatage haben Macken und Vorlieben, die sie einzigartig machen. Einige lernt man sogar sehr im Detail kennen, insbesondere Dannys Sohn Will. Durch die Eigenarten, die immer wieder unerwartet zu Vorschein kommen, wird die Geschichte besonders greifbar und realistisch.


Das Cover

Ich finde dieses Cover extrem passend zum Buch. Außerdem gefällt mir die Farbkombination aus dem wenig gesättigten blau-grünem Umschlag und den knallgelben Einband. (Habe ich erwähnt, dass genau so ein Gelb meine Lieblingsfarbe ist?)


Fazit

James Gould-Bourn hat es geschafft, eine ernste Geschichte mit wichtigen Botschaften in viel Leichtigkeit zu verpacken. Die Figuren sind nicht nur glaubwürdig, sondern auch sehr gut ausgearbeitet. Ich habe das Buch regelrecht verschlungen.
Wenn euch der Klappentext zusagt, wird euch sicherlich auch das Buch sehr gut gefallen!


James Gould-Bourn: Pandatage
Verlag: Kiepenheuer & Witsch
Übersetzt von Stephan Kleiner
Gebunden, 384 Seiten
ISBN:  978-3-462-05364-7

mehr dazu auf der Seite des Verlags

Ich habe dieses Buch als kostenloses Rezensionsexemplar erhalten – vielen Dank an den KiWi-Verlag.
Dennoch bleibt meine Meinung unverfälscht.

Das könnte dir auch gefallen

Leave a Comment

Diese Website verwendet Cookies, um die Nutzung der Website zu analysieren. Wenn du auf dieser Website navigierst oder klickst, stimmst du Cookies zu. In den Einstellungen deines Browsers kannst du sie jederzeit löschen. Nähere Informationen zu Cookies findest du in der Datenschutzerklärung unter "Mehr dazu". Einverstanden Mehr dazu